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Hypertriglyceridämie

Was ist das? - Definition

Erhöhte Triglyceridwerte im Blut.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen

Erhöhte Blutfette

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache

Fette sind ein wichtiger Teil unserer Nahrung. Medizinisch gesehen spielen zwei Fette eine wichtige Rolle: Cholesterin, welches wir nicht nur mit der Nahrung aufnehmen, sondern unser Körper auch selbst bilden kann und die Neutralfette, wie die Triglyceride auch genannt werden. Diese kommen nur in unserer Nahrung vor.
Übergewicht und Überernährung sind die häufigsten Ursachen einer Hypertriglyceridämie. Denn bei einer kalorienreichen Kost werden die überschüssigen Kohlenhydrate in Triglyceride umgewandelt.Aber auch übermäßiger Alkoholgenuss, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und Medikamente führen zu erhöhten Triglyceridwerten im Blut.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome

Erhöhte Blutfettwerte werden meist zufällig entdeckt.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen

Nicht nur erhöhte Cholesterinwerte, auch zu hohe Triglyceridwerte im Blut erhöhen das Risiko einer Arteriosklerose. Somit ist bei einer Hypertriglyceridämie das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung durch die verengten Blutgefäße erhöht.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps

Bei erhöhten Triglyceridwerten gelten die Grundsätze einer fettarmen Kost:
Auf übermäßigen Alkoholgenuss sollte verzichtet werden.
Bei Übergewicht sollte das Gewicht reduziert werden.
Besonders fettreiche tierische Produkte (Wurst, Fleisch etc.) müssen durch fettärmere (Kalbfleisch, Geflügel) ersetzt werden.
Vor allem pflanzliche Speiseöle (Olivenöl, Sojaöl) verwenden.
Fettarme Kost, wie Gemüse oder Magermilchprodukte bevorzugen.
Süßigkeiten meiden, sie sind meist (bes. Schokolade) sehr fettreich!
Fische enthalten die gesunden, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, deshalb ist magerer Fisch (z.B.Seelachs, Kabeljau) gut bei erhöhten Blutfettwerten.
Auch ballastoffreiche Kost (z.B. Vollkornprodukte) wirkt sich positiv auf erhöhte Fettwerte aus.
Beim Kochen sollte man fettarme Zubereitungsformen wie Garen, Dünsten, Dämpfen etc bevorzugen.

Bearbeitungsstand: 25.07.2012

Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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